Acrylfarbe und Wasserfarbe auf Leinwand: Eigentlich sagt der Titel schon alles – aber ein bisschen erklären muss ich trotzdem. Ich bin Sarah, siebzehn Jahre alt, und freue mich über jede Party meiner Freunde. Es gibt tolle Musik, leckere Snacks und lustige Spiele. Wenn dann ein bis zwei Stunden vergangen sind und es beginnt zu dämmern, fangen viele an zu rauchen. Sie stehen in Grüppchen zusammen, unterhalten sich und lachen. Zu diesen Grüppchen gehöre ich nie – einfach, weil ich nicht rauchen möchte. Zwar habe ich das Glück, dass die meisten meiner Gleichaltrigen das akzeptieren, aber trotzdem fühlt es sich nie gut an, nicht dazuzugehören.
Als ich vom Wettbewerb der Deutschen Lungenstiftung erfahren habe, wollte ich mich genau mit diesem Problem beschäftigen – und eine kreative Lösung anbieten. Wer es so macht wie auf meinem Kunstwerk, kann ganz ohne sich die Lunge kaputtzumachen in einer „Raucherecke“ stehen, sich mitfreuenden unterhalten und einfach dabei sein. Denn in einer Gruppe rauchender Jungs steht einer mittendrin und pustet: ein paar Seifenblasen!
Ich allein werde die Welt (und erst recht meine Altersgruppe ) nicht „rauchfrei“ machen. Und ich halte auch nichts von dem moralischen Zeigefinger, der anderen die Zigarette aus der Hand schlägt, damit erreicht man doch meistens eher das Gegenteil. Manchmal, wie auf dem Kunstwerk zu sehen ist, reicht es, Alternativen aufzuzeigen. Und wer weiß – vielleicht stehen eines Tages nur noch Grüppchen von Teenagern und jungen Erwachsenen in Straßenecken, vor Clubs und auf Hauspartys, die fröhlich ihre Seifenblasen pusten. Denn sind wir mal ehrlich: Es sieht doch soooo viel schöner aus! (Oh, und riechen tut es auch besser!)